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Pilzerkrankungen (Mykosen) bei Kindern

Pilzerkrankungen an der Haut sowie Nägeln und Haaren zählen zu den häufigsten Infektionskrankheiten bei Kindern und Jugendlichen. Meistens sind sie ungefährlich, aber unangenehm und ansteckend. Pilzerkrankungen lassen sich gut behandeln.

Pilze sind Mikroorganismen, die überall vor­kom­men, so auch auf dem Men­schen. Die meisten Pilze leben para­sitär auf an­deren Orga­nis­men und kön­nen Krank­heiten her­vor­rufen. Weil bei Kin­dern die Haut­barriere noch nicht aus­reichend ent­wickelt ist und nicht so gut schützt, wie bei Er­wach­senen, bekom­men sie leichter eine Pilz­infek­tion.
Diese Pilz­erkran­kungen sind infek­tiös, also an­steck­end. Häufig werden sie durch Kon­takt zu Tieren (Katzen, Meer­schwein­chen, Pferde), oder durch Bar­fuß­laufen beim Sport in Schwimm­bädern und Um­kleide­kabinen über­tragen. Gerade Kinder, die gerne mit Tieren schmusen, in den Hallen­bädern an den beliebten Rutschen und Sprung­türmen an­stehen oder regel­mäßig in den Um­kleiden ihre Sport­kleidung wech­seln, stecken sich häufig an. Dage­gen helfen einige einfache Vor­sichts­maß­nahmen, die Sie weiter unten im Text finden.
Bei einer Pilz­erkran­kung von Kindern ver­suchen wir in unserer Praxis die Ab­heilung kon­ser­vativ, mit lokal­thera­peu­tischen Maß­nahmen, zu errei­chen, um auf Ta­blet­ten ver­zichten zu kön­nen. In der Regel werden damit sehr gute Ergeb­nisse erzielt. Aller­dings ist es für den Be­hand­lungs­erfolg wichtig, dass die Thera­pie regel­mäßig und kon­se­quent, also ohne Unter­brech­ungen, durch­geführt wird.

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Pilzerkrankungen

Pilzerkrankungen bei Säuglingen und Kleinkindern

Bei Säuglingen im Wickelalter können sich Sproß­pilze in den (feuchten) Win­deln durch Schmier­infek­tionen bilden. Sie sind als kleine Eiter­stip­pen auf ge­röte­ter Haut zu er­ken­nen.
Etwas größere Kinder die gern auf dem Fuß­boden, oder mit Haus­tieren spie­len wer­den von Trich­ophy­ten an Armen, Bei­nen und dem Kopf besie­delt. Sie er­kennt man an rund­lich wach­sen­den Her­den mit schup­pigem Aus­sehen.

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Pilzerkrankungen

Welche Arten von Pilzerkrankungen gibt es bei Kindern?

Bei Kindern, wie auch bei Erwachsenen, werden die Hautpilze (Dermatomykosen) nach dem Ort ihres Auftretens unterteilt:
    • Fußpilz (Tinea pedis)
    • Ringelflechte (Tinea corporis)
    • Nagelpilz (Tinea Unguium oder Onychomoykose)
    • Handpilz (Tinea manuum)
    • Kopfpilz (Tinea capitis)
Fußpilz Tinea Pedis Untersuchung Hautarzt beim Kind

Was tun bei Pilzerkrankungen von Kindern und Jugendlichen?

Pilzerkrankungen müssen behandelt werden, da sie ansteckend sind, auch wenn sie in der Regel eher unan­genehm, als gefähr­lich ein­zu­stufen sind. Doch wer möchte schon später einen dauer­haften Haar­ausfall ris­kieren, nur weil man als nichts gegen den Haut­pilz auf dem Kopf unter­nom­men hat? Schließlich werden die Pilz­erkran­kungen von den Kindern, auf die Eltern und andere Mit­men­schen über­tragen.
Weil Pilz­erkran­kungen sehr unter­schied­liche Aus­löser (Pilze) haben, erfolgt bei uns in der Praxis eine indivi­duelle, auf den krank­heits­auslö­sen­den Pilz, das Kör­per­areal und das Alter der be­trof­fenen Person (Säugling, Kind, Jugend­lich, Er­wachsen) abge­stimmte Thera­pie.
Bei ein­fachen Formen des Fußpilz, lassen sich bereits mit ein­fachen Ver­bes­ser­ungen der Hy­gie­ne gute Ergeb­nisse er­zielen, die nur eine leichte thera­peu­tische Unter­stüt­zung erfor­der­lich machen, etwa der An­wen­dung einer anti­my­kotischen Creme. Schauen Sie sich hierzu unsere Hygiene-Tipps an.
Ist jedoch der Fuß­nagel betrof­fen, wird eine voll­stän­dige und dauer­hafte Hei­lung in der Regel nur durch eine profes­sionelle medizi­nische Fuß­pflege­behand­lung er­reicht. Gerade bei Kin­dern und Jugend­lichen em­pfehlen wir den Ein­satz unseres spezi­ellen Nagel­pilz-Lasers für gute Erfolge, die so ohne die Ein­nahme von weiteren Medi­kamen­ten erzielt werden können. Dazu ist es jedoch erfor­derlich, regel­mäßig zu den Be­hand­lungen zu er­scheinen.

Nagelpilz Entfernung mit Laser PinPoint

Hygiene-Tipps zum Schutz vor Pilzerkrankungen

Um seine Kinder und sich vor Pilzerkrankungen zu schützen, empfehlen wir Ihnen folgende einfache Tricks und Tipps:
    • Wechseln Sie das Handtuch, gerade wenn das Kind vom Sport oder aus dem Schwimmbad kommt, wo es auf dem Boden lag.
    • Wechseln Sie auch zuhause regelmäßig die Handtücher und waschen Sie sie möglichst heiß und nicht nur mit im Eco-Programm, das oft nur warm, aber nicht richtig heiß wird.
    • Nutzen Sie in der Waschmaschine Hygienespüler.
    • Nutzen Sie regelmäßig ein antimykotisches Schuhspray – gerade für Sportschuhe, Sneaker, Winterstiefel und andere Schuhe mit Gummisohle.
    • Wenn eine Pilzerkrankung aufgetreten ist, denken Sie an die Ansteckungsgefahr und schützen Sie den Rest der Familie, aber auch andere Kinder in Kindergarten, Schule und beim Sport durch ergänzende Maßnahmen, wie das Eindämmen von Barfußläufen bei Fußpilz.
    • Bei Pilzerkrankungen soll auch kein Handtuch von mehreren Personen geteilt werden.
    • Desinfizieren Sie Fußböden und andere Flächen regelmäßig.
    • Reinigen sie Kissen und Polster.

Termine zur Behandlung von Pilzerkrankungen

Gerne können Sie hier einen Termin zur Behandlung einer Pilzerkrankung für Kindern in unserer Hautarztpraxis vereinbaren.

Medizinischer Fortschritt und Qualitätssicherung

Durch unsere Mit­glied­schaften und die Fort­bildungen folgender medizi­nischer Fach­gesell­schaf­ten halten wir uns über die neusten wissen­schaft­lichen Er­kennt­nis­se und For­schungs­ergeb­nisse im Bereich der Kinder­der­mato­logie sowie der neusten Be­hand­lungs­met­hoden auf den Lau­fen­den.
DDG – Deutsche Gesellschaft für Dermatologie

DDG – Deutsche Gesellschaft für Dermatologie

BVDD – Berufsverband der Deutschen Dermatologen

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DGLM – Deutsche Gesellschaft für Lasermedizin

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ABD - Arbeitsgemeinschaft für Berufs- und Umweltdermatologie

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